SAMAVAYO @ Lido Berlin
Wenn SAMAVAYO, das Lido Berlin, eine Menge Menschen, viel drumherum und Bier aufeinander treffen, dann kann das nur ein Ergebnis zur Folge haben:Synapsentango!
Gegen 16 Uhr traf die Band aus dem schönen Jena am Lido ein, wo am Abend vorher der Tourauftakt vollzogen wurde. Was es mit der "Stairway of Pain"im Jenaer Rosenkeller auf sich hat, könnt ihr hier sehen.
Fix war das gesamte Equipment aus dem Transporter ins Lido geschafft. Aufbau und Soundcheck. Die Feinjustierung an den Reglern nahm einige Zeit in Anspruch. Schließlich sollte der Sound bei der Record-Release besonders "Sahne" sein. Während des Soundchecks wurde gejammt und es entstanden erste Entwürfe für neue Songs.Wie wäre es denn mit deutschen Texten? Womöglich wird "Das darf doch wohl nicht wahr sind (ja, der Titel lautet exakt so)" eine zukünftige Single. :-)
Der Support Lake Cisco war an der Reihe. Aufbau und Soundcheck, während sich die Herren von SAMAVAYO verköstigten. Die netten Damen vom JMC-Magazin hatten mit leckeren Brötchen, Käse, Wurst und Obst schon gut vorgelegt. Das folgende Catering mit vegetarischem Auflauf,Suppe, Kartoffelspalten, Hähnchen, Salat und mehr war extrem köstlich. Rote-Beete-Sprossen. Synapsen-Tango die Erste.
Die gute Mona richtete den Merch-Stand ein, dessen Inventar sich merklich erweitert hatte. Es gibt: Buttons, Stoffbeutel, Caps, Platten, Vinyls, Poster und Shirts. Besonders die neuen Shirts sind echt stylish. Neue Motive,Schnitte und Farben. Ein Shirt gekauft - Synapsentango die Zweite.
Dann folgte der soziale Teil des Abends. Eine Menge Leute begrüßen. Kurze Gespräche und dann weiter. Lake Cisco spielten ein knackiges Set. Kann zum Reinhören empfohlen werden(
http://www.myspace.com/lakeciscoband). Dann füllte sich der Saal stetig, während der Umbau für SAMAVAYO erfolgte.
Das Publikum war gespannt. Neue Songs und die Frage, wie die wohl live umgesetzt werden? Und dann ging es endlich los. Es wurde wieder eine Sause (nach ein oder zwei Songs Warm-Up) - inklusive Moshpit, Gejubel und Händen in der Höhe. Es wurde getanzt, lautstark mitgesungen und gemeinsam am Ende waren alle samavayo-irisiert. FETT! Vorn wie hinten war der Sound spitze. Die neuen Songs "Can´t break me" und "One Million Things" kommen live grandios. Und als Sahnehäubchen gab es einen gänzlich neuen Track obendrauf. Ein Song mit dem Titel "Over & Out". Wirklich beschreiben kann ich ihn noch nicht. Besonders prägnant ist aber ein Wechsel innerhalb des Songs. Nennt man das Bridge? Oder eher Interlude? Aber definitiv kam er genial! Zusammen mit dem grandiosen Licht, dem Sound, dem Publikum, der Band, der Organisation und allem pi pa po = ein großartiger Abend. Eben Synapsentango die Dritte.
Dann erfolgte der Abbau. Runterkommen. Schnacken. Gen Heimat und irgendwann selig eingeschlafen.
Was sagt die Band zum gestrigen Abend? Zitat: "Hammer Stimmung! Klasse! Super!"