Tourdiary

The german Stonerrock Band Samavayo is telling stories from touring across europe & the world. Sex, Drugs n RocknRoll from year 2000 until today.

Keep It Low Festival 2019 München

Gestern noch in Chemnitz gespielt und heute geht es nach München zum Keep it Low Festival. Quasi ein Heimspiel, denn das Festival wird von unserer Bookingagentur Sound of Liberation veranstaltet. Hinzukommt, dass wir das Feierwerk ja schon kennen und dort erstens schon früher beim Keep it Low gespielt haben, aber auch mit Bands wie Greenleaf und Toundra gespielt haben. Jedes Mal ein Fest. Und auch dieses Jahr ist das Keep It Low Festival schon jetzt ein Highlight unserer Tour mit The Machine. Wir spielen in der Kranhalle, also Haupthalle zur Prime Time um 20:10 Uhr. Die Halle ist gerappelt voll und wir feiern ordentlich ab, mit dem Publikum und auch nach der Show noch schön am Merch hier und da ein Schwätzchen haltend. München, wir leiben dich und Keep it Low, dich noch viel mehr!

Morgen gehts dann zum zweiten Heimspiel nach Berlin zum Setalight Festival. Was geht ab?!


Dortmund Junkyard

Was für ein Ritt, von Kopenhagen nach Dortmund, waren schon paar Stündchen… und diverse Staus auf der Fahrt, trotzdem kommen wir relativ pünktlich in Dortmund an. Dortmund war uns bisher eher für Hardcore und Punk bekannt.. und natürlich die Musikzeitschrift Visions, sonst aber eher weniger für Stonerrock. Nun wir waren gespannt. Unser MErcher Dominik war im Junkyard auch mit Stoned Jesus und The Great Machine.
Die Vorverkäfe waren jetzt nicht so berauschend, dafür das Catering umsomehr, es gab lecker Entrecoute, frischen Salat, Nudeln, vegetarische Boilognese und jede Menge Obst und Rohkost, ein Traum!

Das Junkyard ist ein sehr cooles Gelände und hat einen sehr guten Sound, kein Wunder es steht eine Function One Soundsystem drin, eher bekannt vom Fusion Festival und somit eher für Electro Veranstaltungen. Der Bass sollte also heute ordentlich am Start sein. Niek unser gemeinsamer Soundmann meistert den Sound aber ganz hervorragend, wie übrigens auch alle Tage auf Tour, guter Mann!
Auf der Bühne ist der Sound fett, es macht ordentlich Laune.

The Machine wollten heute gern vor uns spielen, kein Problem für uns.
Insgesamt waren ca 40 Leute da, jetzt nicht super berauschend, aber wir machen das beste draus und feiern mit den Leuten vor Ort. Als Zugabe gibt es Nutso und Running.

Nach der Show im Junkyard ging es ab nach Bochum, wo unser Hotel gebucht war, draußen stehend disskutieren wir mit The Machine noch über SOund, Equipment etc… was man halt so als Musiker macht…


Kopenhagen – Stengade

von Hamburg navh Kopenhagen ist es ja fast ein kurzer Katzensprung, ab auf die Insel Fehmarn und dann auf die Fähre in Richtung Dänemark. Auf der Fähre treffen wir auch Die anderen the Machine, also genauer gesagt Machine Head. Die Metal Band wird einen Tag nach uns in Kopenhagen spielen.

Kopenhagen ist ja schon echt eine schöne Stadt und gefühlt überall schöne Menschen unterwegs, sehr hübsche Menschen.
Kopenhagen Stengade ist auch unser nördlichstes Konzert in der Bandgeschichte und erstes Konzert in Dänemark überhaupt.

Das Stengade ist ein cooler Club mit einem wirklichen guten Sound. Der beste Sound auf dieser Tour soweit. Schade nur, dass wenige Leute am Abend da sind. Die allerdings können wir überzeugen, für die paar Hanseln, machrn wir am Merch ganz gut Umsatz.

kurz vor dem Schlafengehen machen wir noch in einem lokalen Döner halt. Seit Ewigkeiten mal wieder einen gegessen und der war wirklich gut!! Viel mehr Aftershowparty bleibt uns nicht, da wir am nächsten morgen arschfrüh raus müssen, der Ritt nach Dortmund wird ein langer.


Hamburg – Hafenklang

Sind wir doch mal ehrlich… Hamburg ist ein schwieriges Pflaster, auch wenn wir immer wieder gerne hierher kommen um zu spielen, meistens war es leer. Und heute auf nen Montag, wir haben nicht viel erwartet, zumal es noch eine zweite Veranstaltung mit Sunnata und Yatra in Hamburg gab. Aber Hamburg, du hast uns eines besseren belehrt, das Hafenklang war gut gefüllt, 80 Gäste trauten sich bei dem nassen RegenHerbstwetter ins Hafenklang und haben mit uns derbe abgerockt. am Ende hatte gefühlt jede/r zweite ein Tshirt oder Hoodie von uns an. Ein Familienfest, super geil, vielen Dank für diese feine Überraschung!


Burgerweeshuis Deventer

Das war nötig…einfach mal ausschlafen ohne den Wecker zu stellen…aber soviel Zeit war dann doch nicht, also kurz vor 12 aufgewacht, schnell angezogen, kurzes Frühstück reingezerrt im Vortex und ab zum Bus. Malko wartet schon und dann gehts ab zurück nach Niederlande, heute nach Deventer ins Burgerweeshuis. The Machine sind schon vor Ort und machen gerade Soundcheck, danach wir. wir spielen heute als letztes und als opening Act spielen unsere Bekannten von Bismut, Peter Dragt ist ein alter Bekannter der uns damals auf unserer Tour mit Mother Engine zu sich nach Haus zum Frühstück eknlud…legendär lecker war das. Lecker ist auch das Essen im Burgerweeshuis, mehrer Gerichte stehen zur Auswahl und eins lecker als das andere, ein Buffet für die Götter.

Am heutigen Sonntag ist es draußen feucht und nass, ein Herbsttag wie er im Buche steht, dennoch stehen ca 50 Leute vor der Bühne und genießen mit uns zusammen den Abend. Wir sind heute letzte Band und geben entsprechend auch die gewünschte Zugabe, Nutso und So long. Der Sound ist fett auf der Bühne, macht Spaß zu spielen.

Unser Hotel liegt in der schönen Innenstadt von Deventer. Ein Besuch im ortsnahen Coffeshop ist natürlich drin. Wir wandern abends durch die engen Gassen und chillen nachts noch vor dem Hotel.


Vortex Surfers Musikclub Siegen

es ist ja auch immer schwer ein Tagebuch zu schreiben, wenn man sich kaum mehr an den gestrigen Abend erinnern kann. Ich versuchs mal… das erste Mal im Vortex. Seit Jahren wurde uns näher gebracht im Vortex zu spielen, genau wie auf dem Freak Valley Festival und Insider wissen, beide Locations hängen unmittelbar zusammen, da das Vortex quasi das Freak Valley Festival ist. Hier treibt sich die Crew, der Booker und die Festivalgänger herum. Quasi ein zweites Wohnzimmer der Freak Valley Gang. Und so war auch das Ambiente: ein cooler Club, liebevoll mit RocknRoll Flair hergerichtet, ein Rock Klub aus dem Bilderbuch. 4 Bands, Hubris, Green Orbit, Samavayo und The Machine. Wir spielen an dritter Position vor unswren Tour-Bros The Machine. Wir haben Tag 3 unserer gemeinsamen Tour. Im Backstage sind wir uns dann näher gekommen, uhyeah, haben gemeinsam über die Szene abgelästert, uns über unseren Musikgeschmack ausgetauscht und viel gelacht. Sehr sympatische Dudes. und beide Bands sind ja schon etwas länger dabei, man kennt also viele Bands und Musiker.

unser Konzert war cool, der Sound auf der Bühne ist relativ trocken, aber fett, das Siegener Publikum eher etwas ruhig aber sehr interessiert, ist ja auch klar, im Vortex spielt was Rang und Namen hat, man kennt sich also aus. In den ersten Reihen geht das junge Publikum ab.

Nach der Show haben wir uns noch mit langjährigen Bekannten getroffen und unterhalten. sulabassana war am Start, sehr angenehmer Zeitgenosse, Grüße an dieser Stelle.

wir legen uns gegen 02:30 schlafen, in dem Künstlerappartement des Clubs. Endlich ausschlafen, morgen müssen wir erst 12:00 los.


Up In Smoke Festival 2019 Pratteln

nach ca 5h schlaf klingelt der Wecker in Tilburg und wir rollen uns aus den quietachenden Doppelstockbetten des Hostels, ab in den Tourvan von Malko und los gehts. wir schlafen nochmal 1-2h und Malko fährt und fährt, kann mich nur wiederholen…guter Fahrer!

wir haben 16 Uhr get in und 18 Uhr showtime, sind aber so gut unterwegs, dass wir sogar noch vor der Show im Hotel einchecken können. hier lassen wir auch den Merch von Greenleaf, den wir für die Kumpels transportiert haben. Über die Grenze bringen wir es dann doch nicht, denn das wäre uns zu riskant, wir haben selbst so viel Merch mit, dass, falls sie uns anhalten würden an der Grenze wir hier schon beträchtliche Vorrauszahlungen leisten müssten. gut, da das Hotel aber nahe der Grenze liegt, ist es kein Problem, jemand vom Festival holt das Paket am nächsten Morgen ab, denn Greenleaf spielen ja auch erst einen Tag nach uns.

als wir auf dem Up in Smoke Gelände im Z7 ankommen, treffen wir nach und nach Freunde und alte Bekanntlinger, Kat, Lara, Matte, Rudy, Schibbo, Gisi um nur einige wenige zu nennen, fast schon ein kleines Familienfest.

17 Uhr haben wir Soundcheck und der Sound ist fett…! 18 Uhr gehts auf die Bühne und gleich beim Bassintro wird dieses in den ersten Reihen mitgesungen, wahnsinn 🙂 so geht es weiter. wir haben paar kleine technische Schwierigkeiten mit den Mikros am Schlagzeug, sonst läuft alles tight und s fetzt ab, mega, lekkre, oderr?

aftershow gestaltet sich feucht fröhlich verraucht, zwischen backstage und Bands checken. Showmäßig schießen The Great Machine auf jeden Fall mit ihrer Show den Vogel ab, bassdrumcrowdsurfing, geqagter Sprung ins Publikum, Drums im Publikum aufbauen, definitiv was fürs Auge. dan sind da noch Mantar zu erwähnen, so vom Soundschockmoment her, ist es schon eine Walze, Noise pur!


Poppodium 013 – Tilburg – Samavayo + The Machine

Tourstart am Tag der Deutschen Einheit. Während andere schön ausschlafen oder noch am feiern sind, treffen wir uns morgens 06:00 Uhr im Proberaum im Rockhaus und beladen unseren Tour-Van von Malko Tourvans mit Equipment, dann geht es noch kurz ins Office um neue T-Shirts und sonstigen neu produzierten Merch abzuholen. Die Nachpressung von unserem Album Vatan haben wir auch schon am Tag vorher bei unserem Label Noisolution abgeholt. Die farbigen Vinlys waren ausverkauft und so hat Arne nochmal schwarze Vinyl nachgepresst.
Die Straßen sind ruhig und unser Fahrer Malko, fährt einen ruhigen und kontinuierlichen Stiefel, so dass wir schon gegen 16 Uhr in Tilburg einreiten und erstmal im Hostel abchillen. 18 Uhr latschen wir entspannt rüber zum Club Poppodium 013 in der Hall of Fame. Der ganze Komplex erinnert an das RAW Gelände in Berlin Friedrichshain und tatsächlich heißt es auch so. Das Poppodium 013 selbst ist ein Teil dessen und liegt direkt neben der Skaterhalle “Lady Skaters”. The Machine stehen im Stau und so verschiebt sich der ganze Zeitplan etwas, aber kein Stress, alle bekommen ihren Soundcheck und es klingt schonmal fett. Die Männer von The Machine sind auch super entspannt und jep die Anzeichen stehen gut, dass dies eine coole Tour mit unseren Bookingmates von Sound of Liberation wird.

Unser erster Gig der Tour läuft fast Fehlerfrei ab, hier und da paar kleine Schnitzer, aber wen interessiert das schon, wir bekommen gutes Feedback vom Publikum und freuen uns endlich wieder auf Tour zu sein.

Die Aftershow gestaltet sich relativ gemäßigt.. ein kurzer Besuch im Coffee Shop, dann ab ins Bett, es wird wieder eine kurze Nacht, denn der Weg zum Up In Smoke Festival in Pratteln in der Schweiz ist weit und wir haben einen zeitigen Get In, 15 Uhr… Gute Nacht.


Kleiner Klub – Saarbrücken

08:30 Uhr geht es los, kurz Frühstücken und ab auf die Piste nach Saarbrücken in den Kleinen Klub, wo wir mit Stoned Jesus spielen. Auf halber Strecke machen wir bei Igors Schwester halt um die nachgedruckten T-Shirts abzuholen.
Saarbrücken und generell das Saarland war ja bisher ein unbespielter Fleck auf unserer Tourkarte und auch privat war noch nie jemand hier. Wir waren also gespannt, was uns das kleine Bundesland so bieten würde.

Und Saarbrücken war gut zu uns. Auch kulinarisch wieder…wir sollten wirklich überlegen ob wir den Tournamen ändern, aber lassen wir das, ich kann hier nicht jedes Mal vom leckeren Essen schreiben, dazu mehr in unserem bald neu kommenden Blog…Foodontour.porn oder so.
Das Publikum mag uns, unsere Songs kommen gut an und wir haben viele und coole Gespräche mit den Leuten nach der Show. Generell ist es ein kurzer Aufenthalt in Saarbrücken, schnell rein, schnell raus, schnell ins Bett, schnell wieder raus…morgen haben wir einen langen Trip nach Hannover vor uns und müssen früh raus.


Zürich – Rote Fabrik

Fast konnten wir ausschlafen, 8:45 Uhr klingelt der Wecker, dann leckeres französisches Fruhstück, frisch gepresster Orangensaft, Käse, also ich meine wirklich Käse, nicht sowas was wir in Deutschland Käse nennen, ihr wisst schon. Na und natürlich Croissante, Schoko-Croissante, was kann es schöneres geben?

Dann geht es in die Schweiz, die wunderschone Schweiz…ach was für eine Lebensqualität. Ob die Schweizer um ihr Glück wissen? Wir haben nur eine kurze Fahrt und chillen nach der Ankunft in der Sonne am Zürichersee mit Alpen-Panoramablick bei Latte Cappuchino mit Hafermilch und chatten mit Stoned Jesus.
Zum Abendbrot werden wir erneut kulinarisch verwöhnt. Dann noch ein bisschen abhängen, während sich die Rote Fabrik füllt und füllt. Das Konzert läuft schon besser als gestern, wir sind drin und das Publikum interessiert. Wir heizen gut vor und Stoned Jesus räumen nach uns ab.
Nach der Show gibt es nochmal lecker ein zweites Abendbrot, Nudeln. Hammer, auch das Hotel ist heute um einiges besser, nicht so ranzig wie in Belfort.