Tourdiary

The german Stonerrock Band Samavayo is telling stories from touring across europe & the world. Sex, Drugs n RocknRoll from year 2000 until today.

Halle – Hühnermanhattan

22.04.2016
Endlich mal wieder in Halle zocken. Wir wurden von unseren Labelmates Swedenborg Raum zu deren Record Releaseparty eingeladen. Also morgens los aus dem schönen Bielefeld ab nach Halle. Die Autobahnfahrt ist stressig. Wann wird endlich das Überholverbot für Lkws auf zweispurigen Autobahnen verboten? Der Verkehr zieht sich, schleppt sich mit diversen gefährlichen Fahrmannövern.
In Halle angekommen haben wir noch drei Stunden Zeit und genießen mit ordentlich Kohldampf einen Dönerteller und anschließend ein saures Radler auf dem belebten Marktplatz von Halle bei schönstem Sonnenwetter. Ja, saueres Radler, kennt man ja als Berliner nicht. Radler mit Selterswasser gemischt, whaaattt?
Im Hühnermanhattan zurück gekommen, gibts dann ein Businessmeeting mit einem Verlag. Man muss ja schauen was so geht. Wer unsere Geschichte mit der EMI kennt, kann sich unsere Skepsis gegenüber Verlagen ausmalen. Denoch sind wir offen, legen die Karten auf den Tisch und schauen, was der gegenüber zu bieten hat. Man wird sehen, was daraus wird…
Irgendwann gibts astreines Catering von Chefkoch Ben, seines Zeichens Basser von Swedenborg Raum, oberlecker, eiegntlich viel zu schade, dass wir gleich auf die Bühne “müssen”, denn mit vollem Magen spielt es sich nicht gut, nur, Leute, so lecker …so lecker…
Die Hallenser sind etwas schwerfällig. Wir präsentieren unsere neuen Songs vom Album und nach und nach tauen sie langsam auf. Danach Swedenborg Raum. Coole Band, kann man nur jedem empfehlen, der auf progressiven psychedelic Trippin-Stonerrock steht! Anschließend wird noch bisschen getanzt, der Dj legt feinsten RocknRoll auf… Ein langer Abend und irgendwann 5:30 Uhr fallen wir in die Kojen.


Savona – Raindogs House

Der Tag beginnt zu früh, 8 Uhr… Die Putzfrau vom Lochness Pub schmeißt uns raus, muss ihren Job erledigen, wir haben unseren noch nicht erledigt.. Schlafen gehört dazu, zumal die Hälfte von uns schwerst Alkoholvergiftet ist und sich in regelmäßigen Abständen übergibt oder sich nicht bewegen kann und dann übergibt oder sich einfach nur nicht bewegen kann… Schlaf holen wir im örtlichen Park von Riva del Garda nach, sofern man das zwischen flanierenden Touristen eben machen kann. Die Fahrt nach Savona ist hügelig, ein großer Spaß für unsere Betrunkenen MItreisenden.. es wird sich nach Lust und Laune übergeben… Stephan hat am wenigsten geschlafen, zum Glück auch am wenigsten getrunken, er fährt die ganze Strecke. Bravo Kollega! In Savona angekommen, können einige wieder langsam gerade laufen und auch hier und da Essen aufnehmen. Der Club ist cool, guter Sound, mit schöner Terrasse. Dort essen wir auch nach dem SOundcheck, ein tolles Gelage, lecker Pizzabrot, Würste, Salat, Oliven, ein Schmaus!
Kurz vorm Konzert gehen einige von uns nochmal im Mittelmeer baden. Die Strände sind alle versperrt, wir klettern kurzerhand über die Absperrungen und haben den ganzen Strand für uns alleine. Igor macht Andreas den Heiratsantrag als beide Knietief im Mittelmeer stehen. Romantisch der Igor, Andreas schmilzt dahin. Treffen Davidew vom Psychedelic Magazin und Label “Vincebus Eruptum”, ein feiner Kerl. Insgesamt ein tolles Abschiedskonzert in Italien mit krönender Abschluss-Schlafsituation:
Wir verlassen in Kolonne fahrend die Stadt Savona und besteigen autofahrend gefühlt den Mount Everest mit unseren Autos. Unser Host prescht vorne weg. The Grand Astoria kommen mit ihrem T4 kaum die starke Steigung hoch. Igor is not amused, der T4 raucht und er hat Angst sein Date in NL zu verpassen (andere Geschichte) Endlich auf dem Gipfel angekommen, finden wir Nebel, heftiger Regen, Gewitter und ne steife Brise vor. Ebenso eine alte Herberge, eine gruselige alte Kirche die immer im Blitzezucken aufflackert… Hitchcock hätte seine Freude gehabt. Und wir hatten unsere als wir die Zimmer betreten und diese voll mit riesigen 10000 Füßlern und riesen Insekten sind, die sich schnell und flink die Wände hoch und runter bewegen, zumindest bei The Grand Astoria im Zimmer.. bei uns weniger, oder anders… wir schauen nicht hinter die Schränke… Wir schlafen sehr gut. Morgens gibt es den täglichen Frühsport für Andreas und Stephan, duschen und dann segeln wir den Berg wieder runter, ab in Richtung Schweiz, Luzern, das letzte Konzert mit TGA.


Riva Del Garda – Loch Ness Pub – Hell Yeah…!

frühes Aufstehen und geschmeidiges Ankommen im wunderschönen Norditalien. Der Club hat noch nicht offen und wir sind zu früh, was gefühlte 1x auf unserer ganzen Tour vorkam. Genug Zeit also um sich mal was zu Essen zu kaufen. Der örtliche Supermarkt bietet lecker Hähnchen, Brot, Tomaten, Bier. Wir verspeisen alles auf der Parkbank und anschließend schauen wir uns den prächtigen, majestätischen Gardasee an. Dominik wird Fotoknipswütig und so artet das Ganze in einem kleinen Fotoshooting aus. Besonders Dominik glänzt in der Rolle des jungen Reinhold Messner. Er ist halt ein Weltbürger, ein Kosmopolit, wir werden nicht müde, dieses auch immer wieder an unzähligen Stellen zu erwähnen.
Der Lochness Pub ist kleiner geworden, stellen wir beim Load in fest. Es gab Probleme mit der örtlichen Polizei erfahren wir und der Besitzer musste sich verkleinern. Heute sind Samavayo Opener, zuvor gibt es aber noch die Pasta-Folter “Ihr steht erst vom Tisch auf, wenn ihr den Topf leer gegessen habt…” oha… Dann geht alles sehr schnell.. Wir spielen, Andreas zieht sich aus, Igor findets geil, The GRand Astoria spielen, Tinitus und schon beginnt das Jägermeister trinken, gefolgt von einem nächtlichen Ausflug durch Riva del Garda, wir sind fast alle betrunken, verrücken Fahrräder und Stühle in der Innenstadt, besteigen Laternenpfähle, kommen zurück, trinken weiter, Sambucca kommt dazu und dann… an dieser Stelle endet die Erinnerung, irgendwie fallen wir noch ins Bett, schlafen, kurz.. 2h später werden wir von der Putzfrau geweckt werden. es ist 8 Uhr und die gefühlte Hälfte der Crew ist betrunkener als beim Einschlafen … übergibt sich auf den Bürgersteigen der Stadt im Angesicht der noblen Touris… Behrang und Stephan laden allein den Van, Andreas und Dominik können nicht… danach gehts in den Park … dort liegen wir betrunken und pennend.. um uns herum flanierende Touris… Dann fahren wir los.. es wird sich weiter fleißig übergeben… Die Fahrt lönnt schöner sein… Jägermeister… ciao forever.. I tell you no lies…!


Turin (IT) – Lavanderie Ramone NO, NO, YOU RUINED IT!!!

Ausschlafen… Zum Frühstück gibt es Pasta a la Draghi und Weißwein… ja wir sind in Italien angekommen…! Christian s einfach nur “mazing”. Love you bro!
Dann gehts los, wir seppeln los nach Turino, eine sehr symbolträchtige und kulturell sehenswerte Stadt, wollen wir später noch checken. Voererst aber kollern wir die engen Gassen von Turino durch und versuchen möglichst nicht geklaut zu werden oder irgendwo mit dem Bus ranzuschrammen… Tank ist auch schonwieder auf Reserve und wir sind irgendwie trotzdem müde, aber hey, erzähl mal was Neues :-).
Vor Ort empfängt uns unsere Veranstalterin Robertina, eine kleine, süße, engagierte und sympatische Frau. Wir parken irgendwo und hoffen unser Bus wird später dort auch noch stehen, schleppen aber vorher noch unser Equipment die Treppen runter in den Klub “Lavanderie Ramoe”. War früher mal ein Waschsalon… Zu Essen gibt es Pasta und Pizza, ja wir sind in Italien.. und genau, es ist warm!!! Die übliche Diskussion mit The Grand Astoria wer als Erstes und wer als Zweites spielen darf wird geführt. Wir dürfen als Erstes Spielen, Yes.. Glück gehabt 🙂 Andreas will beim Merchtisch T-Shirts an ein lustiges Gebilde was einer riesigen Waschmaschine gleicht per Gaffa-Tape anbringen… Man hört aus dem Off. Schreie.. no, no, no… Keiner fühlt sich angesprochen… no… No… NO… NOO.. NOOOO .. NOOOO. NOOOOOO!!!!! Ein ältererMann kommt wild mit den Armen rudernd angerannt und Schret rum.. NO, YOU RUINED it; NO NONONONO… Robertina kommt klärend dazu.. Die Waschmaschine ist Deko und frisch gestrichen.. bitte nicht als Merchtisch nutzen…das war der Beistzer des Ladens… Wir werden nicht mehr so richtig warm mit ihm an dem Abend.. We ruined seine Waschmaschinen… Tut uns leid.. ! Wussten wir nicht…!!!
Nach diesem Erlebnis rotten wir uns zusammen, haben noch 2h Zeit bis zur Stagetime, und machen Sightseeing, da passiert es dann…

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Aggressives Verhalten der Bandmitglieder… Ein Bericht vom Bandpsychologen…
Mitten beim Sightseeing… Behrang rastet aus, pöbelt mir nichts dir nichts Andreas mitten auf der Straße an… “Willstn du voel!!” Es kommt zur Rangelei, manch einer könnte meinen es wäre Freundschaftlich…
Abends nießt Behrang… “Halt doch mal die Fresse dadrüben!!!”, schallt es ausm Nachbarzimmer, von Stephan. Behrang entschuldigt sich… ein Gag? eher wohl nicht…
Andreas und Stephan rotzen sich sowieso schon die ganze Zeit an… Brüderliche Rangelei könnte man meinen…? Mitnichten…
Andreas hat Dominik schon eine Woche vorher in Ludwigshafen mit “Fick dich..! ins Bett verabschiedet… nur eine Übersprungshandlung?… wohl kaum…!!
Dieses aggresive Verhalten der Tourcrew nach nur drei Wochen Tour…Was ist da los? Zerbricht das vorher so gefühlvoll zuweilen platonisch homoerotische Gefüge der Tourteilnehmer? Löst sich die Band gar auf? Wird Dominik wieder nakt und zitterned aus dem fahrenden Auto einfach so brutal auf die Straße geschmissen…?
Das und weitere spannende Geschichzen in der nächsten Folge…

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Ach ist doch Quatsch hier… Jedenfalls ist der Club total cool und wir haben Spaß beim rocken, machen jede Menge Fotos und geben Autogramme im Nachhinein. Zur UNterkunft wird wieder betrunken gefahren.. guck nicht so streng…! Ist ja normal, in Italien fährt man halt so!
Auf dem Weg zur Unterkunft noch eine lustige Episode… Wir pennen beim Soundmann und fahren ihm hinterher, plötzlich hält er Mitten auf der Straße, 2 Autos stehen hintereinander, … mitten auf der Straße, Andreas und der SOundmann springen aus dem Auto und gehen in ein Cafe gegenüber… Autos fahren vorbei… ist ja nicht so, das nichts los ist ne? Es wird ein Abendliches Mahl gekauft, Cafee auch, Baguettes. Plötzlich kommt ein weiteres Auto angerast, parkt direkt vor unserer Zweierkolonne. Ein schreiender Mann steigt aus, rennt auf Andreas und unserem Host zu:
Host: Ah its a friend of mine, he is drunk and full with cocain…
Achso… na dann brauchen wir uns ja keine SOrgen machen 🙂
Die UNterkunft ist geil, ein Apartment für uns. Wir schlafen kurz.

Nono.o you ruined it!!!


Torricella Verzate (IT) – Pelle d’Oca Pub + Stop am Mittelmeer

In Zagreb geht es nicht früh genug los, lieber gesund Frühstücken und in Ruhe fahren, als hungrig und gereizt oder wie? Richtig! Und dann noch der Stop am Mittelmeer. Ja, wir verspäten uns immer mehr, aber hey! Wenn man schonmal am Mittelmeer ist und bei den warmen Temperaturen, die Gelegenheit müssen wir also nutzen und in Berlin sind ja schon herbstliche Temperaturen, wir MÜSSEN es also tun. Nach anfänglichem Verfahren und Suchen einer geeignetten Badestelle, werden wir in der Nähe eines kleinen Hafens am Fuße einer Burg fûndig. Einbahnstraßen missachtend, egal, wir wollen Baden! Nach anfänglichem Zögern macht Andreas den Anfang, hangelt sich an einem Tau die in Stein gehauenen groben Stufen ins Wasser. Stephan folgt und auch Kollech Dominik kommt mit ins Wasser. Gar nicht so kalt! Wir genießen das schöne, warme Wasser und steigen erfrischt wieder in unseren aufgeheizten Bandbus, kommen in Torricella Verzate am Pelle d’Oca Pub zu spät an, was aber kein Problem ist. In Italien ist man gelassener mit dem Einhalten von Zeiten. Wir treffen Christian Draghi und seine Mannen von seiner Band Doctor Cyclope, smalltalken, soundchecken und essen. The Grand Astoria machen den Opener, dann Samavayo. Der Club ist gut, die Bühne könnte auch ein Aufnahmeraum für Drums sein, man hört exakt was man spielt, was man live manchmal ja auch nicht unbedingt wissen will:) wir haben jedenfalls Spaß, sind aber ganz schön durch. Die Fahrt aus Kroatien steckt uns noch in den Knochen. Aftershow gibts trotzdem. Die Barkeeperin und Besitzerin des Ladens macht uns ohne Ende Hotdogs und irgend ein Cocktail mit Mellonen… wir sind betrunken…und dachten wir schlafen in der Nähe…
Dialog des Bandbus-Fahrers der gerne anonym bleiben will:
Fahrer: Ja, aber ich bin betrunken! Kann man da noch fahren?
Italiener: Wir sind in Italien! Klar kann man das hier!
Fahrer: Ok…
Ist eh um die Ecke ist irgendeine Information aus der Menge. Aus “um die Ecke” wird ein 30 Minutenritt, stoned und betrunken…heizen wir Christian hinterher, Dörfer passierend, AUtobahn fahrend, … macht man so in Italien.
Endlich bei Christian angekommen: “You are here in the house of the devil, want some red wine?”
Wir quatschen, trinken und essen, bis in die Morgenstunden. Netter Typ, dieser Draghi, sieht aus wie Jesus in jungen Jahren, eine Schönheit von einem Mann. Kann man so ja auch mal zugeben!


Zagreb – Kset

In Freiburg ging es vor zwei Tagen früh los. 600 km stehen auf unserer Uhr. Wir essen vorher noch in der Freiburger Innenstadt bei einem Italiener, Pizza, Bolognese und Cabonara… Dann gehts los, bis nach München zieht es sich, unser Navi ziert sich hier und da und weiß manchmal auch nicht welchen Weg es nehmen soll. Dann gehts schneller, ab nach Österreich, Baguetts und Slowenische Plakette an der Tanke inkl. Boxenstop geholt. Kurz darauf über die slowenische Grenze gehirscht, an Ljubljana vorbei und in Cerklje Na Gurenskjen im Hostel Mama um 2230 eingecheckt.
Die Nacht schlafen wir bis zum Mittag aus, und verbringen noch ein paar Stunden in der Sonne, bevor wir Frühstück essen gehen. Einmal durchs Dorf gewandert, dann gabs Salat Cevapcici, Nudeln und Pizza.
Später treffen wir The Grand Astoria in Ljubljana um ihr Equipment, Merch und Instrumente in unseren Van zu laden. Tetris Level 10! Es Passt tatsächlich rein. Hintergrund ist der kroatische Zoll. Die Russen dürfen als Touristen einreisen, aber nicht als Musiker. Das hat auch reibungslos geklappt und wir checken abends im Hostel Fancy ein. The Grand Astoria können sich die Hostelmiete nicht leisten, Alen finanziert den Extratag vor und hofft auf gute Einnahmen beim Konzert am nächsten Tag mit uns. Er läd uns noch auf ein Konzert am Abend ein.
Zusammen mit Tga ziehen wir also im großen Trupp los, inkl. Familien. Wir laufen 1h umher bis wir den Club “Kset” finden, wo dann das Konzert gar nicht stattfindet, sondern in einem Club in der Nähe. Wir machen kurz am Dönerstand Rast, bevor wir endlich am krass vollen Club ankommen. Wir sind überrascht. Ich meine et is Montach und hier springen über ach wat weiß ich wieviele hundert Leute rum. Alen und Steps laden uns ein und wir feiern bis in die Morgenstunden, schlafen am nächsten Tag aus, und gehen schön im nahegelegenen Supermarkt Frühstück einkaufen. Unser frisch verlobtes Paar Andreas und Igor kochen zum ersten Mal. Sightseeing gibts auch, 2h schauen wir uns das Zentrum und “This one shity church” (zitat Igor) an. Shity weil er weinen musste als er sie auf einer früheren Tour besucht hat. Sensibler Kerl.
Dann gehts los. Während Behrang und Kamille zum Radiointerview gehen, fährt der Rest zum Club. Surprise für alle..das Kset ist Luftlinie 500 m entfernt…was wir da gestern 1h gebraucht haben…man weeßet nich.
Soundcheck, essen und dann fangen The Grand Astoria auch schon an. Der Club ist super, der Sound mal rische fett, einzig..die Leute fehlen, verdammt, allet perfekt und dann sowas, naja steckt man nicht drin. Es gibt jede Menge Parallelveranstaltungen, gleicher musikalischer Ausrichtung. So isset halt auf Tour, spielt man auch mal vor leerem Haus…trotzdem natürlich schade. Wir machen das Beste draus, genießen den guten Sound und unsere Musik, man machts sich ja auch gern mal selbst, äh für sich selbst, odr?
Im Anschluss schnacken wir noch mit den guys von Stonebride, super nette Typen.
Also insgesamt trotz der Publikumspleite eine schöne Erfahrung und Konzert gewesen. Wir kommen 100% wieder! Thx to Alen und Steps!


Freiburg – White Rabbit

“War echtn Hammergig, ich war wie auf Exstasy, nur dass ich keins genommen hatte” Zitat, Fan ausm White Rabbit.
Aber kurz zum Anfang zurück: Nach der ausufernden Aftershow in Winterthur, stehen wir dezent übermüdet auf, laden ein. The Grand Astoria sind schon unterwegs nach Zürich. Wir zügeln also nach, ab nach Freiburg. Dort angekommen sammeln wir unseren Veranstalter Schnieder auf und fahren in die Innenstadt. Die wiederum ist voll mit Polizei und Demonstranten und gesperrt. Wir brauchen ewig um zum club zu kommen und haben n langen Ladeweg, nach unserer durchzechten Nacht ein Märtyrium. Letztendlich ziehen wir weiter zum Hostel, Schlaf muss nachgeholt werden.
Gegen 23 Uhr entern wir den Club, essen vegetarisches Chili und Salat, lecker!
Es sind insgesamt 4 Bands für den Abend geplant, wobei die erste Band erst 22 Uhr anfängt. Samavayo und The Grand Astoria spielen auf Position 3 und 4, also super spät. Wer nun auf Position 3 spielen darf, wird ausgewürfelt. Samavayo gewinnt. Also besteigen wir gegen spät die Bühne, Soundcheck und los rollt er. Wir haben n richtig geilen Sound und braten alles weg, es ist einfach nur geil und wir gehen ab. Running als Zugabe.
Danach The Grand Astoria.
Vielen Dank an Schnieder und seine Crew. Es war uns ein Vergnügen und wir kommen gerne bald wieder!
Gegen 6 uhr sind wir im Bett. 4h Schlaf, dann gehts ab nach Slowenien…

English version…
“That was a fucking brilliant gig – was feeling like being on Ecstasy only I didn’t take any.” – a fan after our show at White Rabbit… Ok let’s start at the beginning, after the maybe too long after show in Winterthur we’re dead tired on our way to Freiburg while The Grand Astoria is on their way to Zurich. We meet our promoter Schnieder and figure out that the city is full with police and demonstrations what makes our way to club even longer and complicated, particularly when you are hung over and tired. Finally we made it to our hostel to get some sleep. At 11pm we enter the club and having veggie chilli and salad. Four bands are scheduled for tonight and the first one starts at 10pm, Samavayo is no. 3 and TGA no. 4, it’s going to be a late night! But it’s a fantastic night, great sound, nothing can stop us and we’re playing our Song “Running” as an extra. After that it’s TGA’s turn.
Thanks to Schnieder and his crew, it was a pleasure and we will come back!
At 6am it’s time to go to bed – 4h sleep and then off to Slowenia..


winterthur – Gaswerk – Monsterjam

Von Ludwigshafen geht es nach Winterthur, Zwischenstopp Freiburg, etwas Merchandise zwischenlagern. Falls uns der Schweizer Zoll doch kontrolliert, müssen wir nicht ganz so viel Zoll zahlen. Zwischendrin macht Igor Andreas einen Heiratsantrag. Andreas lehnt ab, so übers Telefon und ohne Ring und Blumen ists ihm nix, er ist eher so der Romantiker, sagt er jedenfalls. Trotzdem sind die Beiden an dem Abend kaum getrennt zusehen. Männerfreundschaft oder so.
In Winterthur werden wir wieder festlich empfangen. eine kalte Cateringplatte mit Wurst und gutem Schweizer Käse ist aufgefahren. Wir laben uns, bauen unser Equipment auf, Soundchecken und gehen zum Abendessen über. Mehrere Gerichte gibt es, Kartoffelcratin, Hackbombe, Gemüse, Sojageschnetzeltes, Salat, und und und, ein Fest!
Dr Sound im Gaswerk ist super, Publikum geht auch gut ab und mag unseren Berliner Akzent, ein Berliner ist sogar im Publikum. Rollin ist wieder der Mitsinger und einige Goldkehlchen lassen sich hören. Ugoda spielen wir erstmals im Set, is fett, funktioniert nach wie vor. Ein Brecher mehr im Set, geil! Im Publikum stehen auch bekannte Gesichter, die wir schon letzte Woche in Weiden gesehen haben, und natürlich unser Gast Martin, alter Bekannter, schön, dass du da wsrst!
The grand Astoria haben ihren Schlagzeuger für ein Konzert an die Niederländer abgeben müssen und haben sich für ein 40Minuten Riff kurzerhand einen Einheimischen Drummer gekrallt. Sehr psychedlisch das Ganze!
Nach den Konzerten gehen wir in die Aftershowparty über, ein Geburtstag wird gefeiert und es wird mächtig gefeiert! Igor und Andreas eröffnen den Jam, der letztendlich bis in die Morgenstunden dauert. Winterthur es war wiedr supergeil, wir freuen uns jetzt schon aufs nächste Mal! Danke Flurin!


Ludwigshafen – Into The Void

Langsam kennen wir auch alle die Namen von einander, also jetzt nicht Bandintern, sondern von unserer kleinen Reisegruppe. Da ist zum Beispiel die kleine Familie um den The Grand Astoria Bassisten Oleg, inkl Frau und Sohn, der heute seinen 10 jährigen Geburtstag feiert. Dann der Niederländisch-Stämmige schlagzeuger Rogier…den Namen haben wir uns hart erarbeitet, also Aussprachetechnisch jetzt. Der wiederum kriegt heute mit, dass Stephan nicht etwa Matthias heißt, sondern Stephan. Dafür heißt Dominik mit zweitem Vornamen Matthias, was für Behrang erstaunt neu ist. Hinzuzufügen ist, dass Stephan ursprünglich Thomas genannt werden sollte und tatsächlich zieht es sich wie ein roter Faden durch sein Leben, dass er hier und da als Thomas gesehen wird. Heute allerdings nicht.
Zurück zum Thema, in Jena wachen wir halbwegs ausgeschlafen auf, 6h müssen reichen. Kaffe und Tee zum Frühstück, Labelgespräche zwischen Andreas und Jimmy, einladen und ab gehts nach Ludwigshafen. Die Jungs von Everblame und Whalerider veranstalten zusammen das Into the void, eine Stonerrock Veranstaltungsreihe.
Sie kümmern sich auch sehr gut um uns, gutes Energiereiches Essen, Getränke und jede Menge Liebe. Samavayo legen als erste Band los, Ugoda haben wir uns mal wieder ins Set geholt, spielen wir aber heute nicht. Ist aber immer gut, so einen Brecher im Set zu haben.
Der Sound ist dick und wir haben Spaß.
Übernachtet wird in Castle Heidi, 4 Räume für uns. Endlich Duschen und n Kasten Bier im Kühlschrank, der alle werden muss. Wir geben unser Bestes, schaffens aber nicht ganz, sorry Heidi:) Behrang legt ne Coding-Nachtschicht ein.

English version…

Ludwigshafen

Slowly but surely we know each others names, well we speak of course not about the band member names but the names of our tour party. For example there’s the small family around The Grand Astoria’s bass player, Oleg. His wife and his son who celebrates his 10th birthday today! Drummer Rogier is originally from the Netherlands and pronouncing his name is not as easy as it seems, but we succeed. He just learned today Stephan’s name is not Matthias but Stephan. It’s getting more complicated as Dominik’s middle name is really Matthias, a fact even new to Behrang. It’s another fact Stephan’s name should have been Thomas once and sometimes he is even called Thomas – but not today. Back on topic, 6 hours sleep in Jena must be enough, Coffee and tea for breakfast a bit shop talk between Andreas and Jimmy loading the car and then off to Ludwigshafen. The Everblame and Whalrider people organizing the Into The Void, a series of events for Stoner rock. We are provided with everything including love, lot’s of love! That’s enough to open the event, we put Ugoda in our set tonight and even we’re not paying it in the end, it’s always good to have such a song up in your sleeves. All in all great sound and a fun gig. We’re sleeping in Castle Heidi, 4 rooms and all of them for us. After the shower the next task, this crate of beer needs to be finished, we’re trying hard but fail anyway, sorry Heidi Behrang stays awake and is coding all night long…workaholic


Jena – Alster – Dit Musikerwohnzimmer

Jena, was für eine tolle Stadt. Wir müssen Nürnberg super früh verlassen, 4h Fahrt, also sind wir schon 12 uhr in Jena und schlagen Zeit rum. Letztendlich landen wir bei Jimmy und holen ein wenig Schlaf nach, bevor es ins Alster geht. The Grand Astoria sind schon da. Wir bauen auf, soundchecken kurz. Die Bühne ist super klein im Alster, trotzdem sehr sympatisch. Das Alster wird uns auch als zweites Wohnzimmer für die Jenaer Musiker vorgestellt, kleine PA, direkter Ampsound.
Wir treffen jede Menge neue Gesichter, und alte Bekannte. Viel zu lange konnten wir mangels Spielangeboten nicht in Jena spielen. Wir genießen unsere Rückkehr. Rollin wird lauthals mitgesungen, wir geben Zugaben. Aftershow wird auch lustig.
Rogier torkelt durch die Gegend und trinkt kalte, Gulaschsuppe aus der Dose. Dieser Holländer, ein lustger Gesell. Samavayo nimmt noch geschlossen ein Abendmahl ein, Minidöner für die Kleinen und Papa Behrang nimmt den Großen. “Normal!”. Jena du bist ne Wucht. Bis bald oder wat?!

English version…
Jena!
We had to leave Nürnberg quite early and after 4hours driving we’re already at noon in the great city of Jena. Being there so early we have the chance to get some more sleep at Jimmy’s place before we are playing at Alster. Again the Grand Astoria is there before us, set up, a short soundcheck and we’re ready. The stage at Alster is very small, but it’s a very friendly place and so we learn it is also called the living room for Jena’s musicians. We meet new and familiar faces; unfortunately there were no opportunities to play in Jena for a long time. We enjoy our return, Rolling is the crowd’s favorite and we’re giving a few extras. And then it’s a funny after show party, Rogier is drinking a cold goulash soup directly from the can, funny guy that Dutchman. Samavyo dinner time: small kebap for the little ones only father Behrang takes a big one – as usual! Beautiful Jena, when will we see us again?